Asiatische Sauereien jetzt noch frischer auf dem Tisch!

Am 22.07.2006 wird in Japan das alljährliche Fest “Doyo-no-ushi” gefeiert oder besser gesagt verbrochen. Diese Veranstaltung ist nichts im Vergleich mit einem Freitag dem 13. in der europäischen Aberglaubensgeschichte.

Der voraussichtlich heißeste Tag in Japan soll dazu bestimmt sein, den abgeschlafften Japanern ihre Manneskraft für ein Jahr zu garantieren. Alles was sie dazu benötigen ist europäischer Flussaal, der in China, Taiwan und anderen asiatischen Staaten gemästet wird, nachdem er dem europäischen Markt entnommen wurde. Und dies in unvorstellbarer Größenordnung.

Nun ja, dass im Lande Japan nicht die besseren Liebhaber leben und deshalb schon immer viel Aal konsumiert wurde, weit mehr als in ganz Europa, ist ja bekannt. Ebenso, dass Japan einem irrwitzigen Aberglauben noch immer unvorstellbar stark verfallen ist. Selbst der Minister für Ernährung ist davon überzeugt.

Dieser Aberglaube treibt nun aber neue Blüten. Und zwar aus Sicht des europäischen Aalbestandes recht hässliche und bedrohliche.

An diesem einem Tag wird der Aalkonsum auf den Gipfel getrieben. Ca. 2.000.000 Flussaale werden an diesem Tag zu “Aal in Sojasoße“ verarbeitet. Das sind 10 % mehr als im Vorjahr und mehr als pro Jahr in Deutschlands Aalgewässer Nr.1 zum Aalschutz mit Satzaal besetzt wird. Das lässt ja schwer auf die übrig gebliebene Manneskraft der Japaner und den Schutzwillen der Europäer davor schließen. Offenbar haben innerhalb eines Jahres 10% mehr japanischen Männer Potenzprobleme bekommen. Wer also am 22.07.2006 einen japanischen Mann sieht, der einen Aal isst, darf diesem wohl sein Beileid zu seiner Impotenz ausdrücken. Aalessen als zukünftiges Zeichen der Asiatischen Impotenz??? Wer weiß wo dieser Aberglaube noch hinführt?.

Während früher die Aale massenweise in gefrorenem Zustand aus den asiatischen Mastanlagen geliefert wurden, zeigt sich derzeit der Trend zur Potenzbelebung durch lebendige Flussaale.

Deshalb werden derzeit die Millionen Flussaale lebendig mit Sonderflugzeugen nach Japan verfrachtet. (Der europäische Flussaal kann ja bekanntlich lange Zeit auch auf dem Trockenen überleben!)

Ein kurzer Fernsehbericht ist hierzu demnächst im Downloadbereich verlinkt. Ob die Frau am Ende des Films sich so über die lebenden Aale freut, weil der Mann impotent ist, bleibt allerdings ungeklärt.

Ähnlich wie beim Hummer in deutschen Landen, wird dort der Aal lebendig gehalten bis ein Gast ihn zum Verzehr aussucht. Er, der Aal, wird dann auf Holzkohle gedünstet, um das Fett zu entfernen, anschließend gewürzt und nochmals auf dem Grill knusprig gebraten. Und irgendwann steht Er….., der europäische Flussaal….., und zwar auf der Roten Liste Teil 1.

 

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