Illegale Glasaalfischer verurteilt

Am vergangenen Dienstag mussten sich 13 „Angler“ vor dem Strafgericht in Nantes (Frankreich) wegen Fisch-Wilderei verantworten. Sie wurden an der Goulaine, einem Nebenfluss der für den Glasaalaufstieg sehr bekannten Loire, beim illegalen Glasaalfang erwischt. Da die Strafen im Vergleich zum Verkaufswert von 300 bis 400 Euro/Kg und das Risiko erwischt…

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Rückblick 2008 – Juli: Flössel-Aale liefern Vorlage für ultraleichte, dünne und schusssichere Westen!

US-Wissenschaftler haben die Haut von Flösselhechten, die wegen ihres Aussehens im Zoohandel zumeist als Flösselaale gehandelt werden, näher untersucht. Sie wollten herausfinden, weshalb die Haut dieser schon vor fast 100 Millionen Jahren existierenden Familie, trotz ihrer geringen dicke von nur 0,2 mm, so extrem wiederstandfähig ist. Insbesondere die afrikanische Art…

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Rückblick 2012 – August: Grenzwerte, Verzehrwarnungen/-verbote und Fangverbote

Warum ist der Grenzwert für die Dioxinbelastung von Aalen im Vergleich zu anderen Fischarten so hoch angesetzt? Dies hängt mit dem Fettgehalt der Aale und dem jeweils angelegten Vergleichsmaßstab zusammen. Es befinden sich in den Meeren schlichtweg keine Aale mit geringer Belastung. Dioxin-Grenzwerte für Fische werden deutlich höher angesetzt als…

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Rückblick 2009 – Juli: Moselaale weiterhin nicht verkehrsfähig

Aale aus der Mosel sind derart mit dioxinähnlichen PCBs belastet, dass sie nach wie vor nicht verkauft werden dürfen. Anglern wird geraten, auf den verzehr von Moselaalen zu verzichten. Weißfische sollten nicht mehr als 500 g je Woche verzerrt werden, da auch diese Fische oft belastet sind. Da ein Verzehrverbot…

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Rückblick 2009 – Juli: Aale aus Bayrischen Fließgewässern mit Dioxin belastet

Laboruntersuchungen im Auftrag des Bayrischen Umweltministeriums haben ergeben, dass alle entnommen Aale aus Main und Donau den EU-Grenzwert für Dioxinbelastete bzw. dl-PCB-belastete Lebensmittel überschritten. Aale aus Bayrischen Seen wären hingegen nur gering belastet. Der Fischereiverband macht sich nun Sorgen um den Aalbesatz für den Main. Hier wollte man viele Jungaale…

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Rückblick 2009 – Juni: Main Aale mit Dioxinen belastet

Bei Aalproben aus unterschiedlichen Teilstrecken des Mains wurden die europäischen Grenzwerte für das Lebensmittel Aal z.T. um das 3-fache überschritten. Dennoch sehen die zuständigen Behörden von einem generellen Verkaufsverbot ab und verweisen auf die Berufsverantwortung der Flussfischer. Da ähnlich hohe Belastungen auch an Rhein, Neckar und Elbe festgestellt wurden, scheint…

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Rückblick 2009 – Januar: Havelaale in Maßen und nicht in Massen

Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium – Referat Verbraucherschutz hat Ende 2008 Ernährungsempfehlungen bzgl. der Havelaale herausgegeben, weil nach einer bundesweiten Untersuchung der Aalbestände aus dem gleichen Jahr ca. 40 % der Havelaale die Grenzwerte für Dioxin und dioxinähnliche Giftstoffe z.T. deutlich überschritten haben. Von einem Lebensmittelskandal kann dennoch nicht die Rede sein.…

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