Rückblick 2010 – April: Es droht 2010 ein absolutes Fangverbot für Aale in Deutschland

Die EU-Kommission hat die deutschen Aalmanagementpläne, die überwiegend die Erreichung der Ziele zur Arterhaltung durch Besatzmaßnahmen vorsehen, für vollkommen unzureichend erklärt und verlangt schnellstmöglich härtere Schutzmaßnahmen. Wenn man es genau nimmt, sind die in verschiedenen Bundesländern eingeführten Schonzeiten schon etwas daneben gegriffen. Die EU ist auch nicht blöd und lässt sich so einfach hinters Licht führen, wie manche Stammtischredner glauben.
Da sich die Franzosen jedoch noch eine Fangquote für Glasaal (14 Tonnen) in 2010 sichern konnten, lässt sich ein sofortiges und EU weites Fang- und Handelsverbot derzeit noch nicht durchsetzen. Daran ändert auch nichts, dass gemäß EU Bedingung 75% der in Frankreich gefangenen Glasaale für Besatzzwecke in Europa verbleiben müssen. Wenn sich nichts gravierend an den Managementplänen ändert, wird es wohl auf ein absolutes Fangverbot hinauslaufen.
 

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