Hey, ich hab hier mal eine Frage,
Ein Kollege und ich befischen seit 2 Wochen einen kleinen Waldsee bei uns im Dorf.
Der See ist relativ klein, zugewuchert und schwer zu finden.
Mitten im See sieht man Baumstämme durchs Wasser ragen.
Demnach trifft man dort auch keine anderen Angler.
Von einem alten Hasen im Verein habe ich letzten Monat den Tip bekommen, es dort doch mal auf Hecht oder Aal zu probieren.
Gesagt, getan!
Das erste mal gings mit der Spinnrute an den See, es dauerte auch nicht lange, bis sich der erste Hecht auf einen Twister stürzte. 85cm, sehr Schlank (!)
Wir konnten noch einige kleine Hechte im Flachwasser beobachten.
Sonst lief nichts mehr.
Gestern wagten wir uns mit totem Köderfisch an den See
Montiert wurde jeweils ein ca. 14cm langer ükelei (frisch aufgetaut)
Nach 3 Stunden kam dann endlich der ersehnte Biss..
Die Stickpose verschwand schnell, zog ziemlich rasch weg vom Angelplatz.
Anhieb, hängt! Großer wiederstand am anderen Ende der Leine..
Fast Sandsackartig ließ sich der Fisch kaum heran pumpen..
Es gab immerwieder kleine Kopfschläge, aber keine rasanten Fluchten, bis er dierekt ins geäst schwamm und den Kampf gewann..
Das Stahlvorfach blieb im Wasser bzw. Maul. inkl den 2 Drillingen des Sofortanschlagsystems.
Die Schnur über dem Stahlvorfach war voll mit grauem, festen Schleim.
Was war das?
Hat sich ein Aal den köder gepackt?
Oder ein Wels?
Das Futterangebot scheint sehr klein zu sein. Der Hecht war extrem dünn und auch sonst sieht man selten Kleinfische an der Oberfläche
Aus Familiärer Quelle weiß ich das der See früher regelmäßig von Anglern bzw Privatleuten besetzt wurde.
Einen kleinen Karpfen um die 10 pf konnten wir auch sichten.
Würde ein Wels/Hecht/Aal sowas überleben? Also mit den beiden Drillingen.
Ich werde die nächsten Wochen und Monate regelmäßig den See umlaufen, vlt Sieht man ja irgendwann den Übeltäter..
L.g. Vollmond
Großer Aal, oder doch nur Hecht/Wels?
-
Peter
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Ich würde auf einen Wels tippen, ich würde auch vermuten das er es überlebt. Dran bleiben, der beisst nochmal. Vielleicht probierst du es noch mit einer zusätzlichen Rute mit Tauwurm. -
wollo
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Moin,
würde auch eher auf einen Wels tippen.
Und wie Peter schon schrieb mal eine Rute mit Tauwurm auslegen.
Und Glückwunsch zu dem Gewässer das du da gefunden hast. Ich finde es extrem spannend dort zu Angeln wo keiner genau weiß was drin ist.
Viel Erfolg weiterhin und laß uns wissen was so passiert.
Gruß Wollo -
**unbekannter Benutzer**
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Also vom Drillverhalten tippe ich auch auf einen waller und ich würde es auch weiter probieren, auch wie schon gesagt; mit tauwurm(bündel).
Nur würde ich, wenn es im gewässer nur so von geäst und so weiter wimmelt nicht unbedingt mit zwei drillingen fischen. auch ein guter einerhaken ist beim waller fängig. denk einfach dran, wenn du den fisch wieder verlierst schwimmt er da mit ner menge picings rum, was sein weiterleben nicht einfacher macht.
versuche es doch mal mit ausloten; finde ein schönes loch im see, wo nicht so viel gehölz im wasser liegt und lege dir ein schlauchboot bereit um beim drill gegebenfalls hilfe von deinem kumpel zu erhalten oder dem fisch entgegen zu rudern.
Also dann viel Glück und geb bescheid wenn du erfolg hast -
Vollmond
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Ich bedanke mich erstmal für eure Antworten.
Heute gehts wieder an den See, werd eine Rute zum Loten mitnehmen, ansonsten meine beiden Karpfenruten.
Eine mit Köderfisch bestückt, eine mit Tauwurm.
Eine Frage noch, wenn ich dort Nachtangeln gehe und versuche einen Aal zu fangen, welche Montage nehme ich, bzw was für ein Vorfach/Haken?
Petri! -
Vollmond
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Nein, ich war ihm dann wohl doch zu groß ;D
Durch die Arbeit ist es in letzter Zeit schwierig ans Wasser zu kommen.
Aber Heute ist es soweit, ich werd mich die 1. nacht dort hinsetzen, mal gucken was geht.
Bei meiner letzten Köderfischaktion konnte ich noch einen 50er hecht fangen, mehr war nicht drin.
Petri!
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- Conger
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