Newsbeiträge » Wasserkraft, Querverbauung und Ausbau

Dass es an vielen, insbesondere älteren Wasserkraftwerken, zur massenhaften Tötung von Fischen kommt, ist bereits bekannt. Auch dass viele Fischtreppen dies nicht verhindern können, weil die Fische einfach nicht den Weg über die
Fischtreppe sondern die Hauptströmung direkt durch die Turbinen nutzen, ist ebenfalls bekannt. Abhilfe sollten in der Vergangenheit sog. Lockströmungen an den Unterläufen der Fischtreppen schaffen. Hierzu wurden bisher vom Oberlauf zum Unterlauf Bypässe gelegt. Da dies bisher jedoch, um Wirkung zu zeigen, angeblich mit hohen Wasser- und Energieverlusten (10 %) verbunden war, wurde die Technik kaum repräsentativ eingesetzt. Die Verluste wurden von den Betreibern
Veröffentlicht: 15. Apr 2010 - 14:47
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Ein Investor plant an der Aller bei Müden ein neues Wasserkraftwerk. Das vorhandene Werk ist marode. Daher soll der Fluss ein Stück weit umgeleitet werden. Baubeginn soll Anfang bis Mitte 2011 sein. Die Unterlagen wurden beim Landkreis eingereicht. So wie es aussieht würde dieses Projekt jedoch gegen die EU-Wasserrahmenrichtlinie verstoßen.
Zwar ist offenbar geplant, ein langsames
Veröffentlicht: 15. Apr 2010 - 14:31
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In Gauting sind von Einwohnern ein dutzend tote
Aale in der Würm zwischen E-Werk und Nepomuk-Platz gesichtet worden. Nach Angaben des Wasserwirtschaftsamtes handelt es sich jedoch nicht um die Folgen einer Wasserverschmutzung des allgemein recht sauberen Gewässers. Vielmehr sollen die Aale angeblich in den Rechen vor den Kraftwerksturbinen hängen geblieben und
Veröffentlicht: 15. Apr 2010 - 14:10
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In den letzten 20 Jahren wurden an der ca. 40 km langen Dhünn (größter Nebenfluss der Wupper) ca. 100 Wasserkraftwerke und Querverbauungen beseitigt. Gegen die Zahlung von 350.000 Euro verzichtete nun
Veröffentlicht: 31. Mär 2010 - 00:00
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Am Mühlenfließ, der die Havel mit dem Wentowsee verbindet, befindet sich zwischen Tornow und Marienthal ein Wehr, welches den Wanderfischen den Weg in den See versperrt.
Nun soll dort im Auftrag der Naturschutzbehörden eine
Fischtreppe gebaut werden, um insbesondere den Havelaalen einen weiteren Aufstieg zu ermöglichen.
Ein direkt anwohnender Angler hält diese Maßnahme jedoch für pure Geldverschwendung. Angeblich gäbe es genug
Aale und Fische im See, sodass dort nicht noch mehr einschwimmen müssten. Stattdessen sollte lieber der Mühlenfließ ausgebaggert werden, da dieser angeblich zu verlanden drohe.
Mir scheint eher etwas anderes der Grund für die ablehnende Haltung des Anglers zu sein.
Denn
Veröffentlicht: 30. Mär 2010 - 21:57
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Seit mehreren Monaten mussten Angler an der Vechte immer wieder tote
Aale und andere Fische den Fluss heruntertreiben sehen. Der Grund dafür war zunächst unklar. Untersuchungen hatten schließlich ergeben, dass die Fische Opfer von Wasserkraftturbinen sein mussten. Daraufhin wurde von der Unteren Wasserbehörde im Beisein des Wasserkraftbetreibers und des Fischereiverbandes eine Untersuchung des Wasserkraftwerks Langenhorst durchgeführt, nachdem zuvor der Wasserstand des Flusses abgesenkt worden war. Dadurch konnte die Ursache für die zerhakten Fische gefunden werden.
Unterhalb des Rechens, der die Fische normalerweise
Veröffentlicht: 30. Mär 2010 - 21:48
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Das Bundesland Berlin versorgt sich ab 2010 angeblich ausschließlich mit Strom aus Wasserkraft. So lautet zumindest die Meldung einer großen Zeitschrift mit vielen Bildern und wenig Inhalt. Da in Deutschland lt. Bundesregierung nur 2 % der Energie aus Wasserkraft stammt, lässt sich leicht ausrechnen, für wie viele Menschen dieser Strom max. reichen müsste. Nämlich 2 % der Einwohner Deutschlands. Das wären also 1,6 Millionen. Komisch, Berlin hat doch aber mehr als doppelt so viele Einwohner. Demnach müsste der Strom aus dem Ausland kommen, diese Idee hatten aber schon vor Jahren viele andere Städte und Unternehmen. Mehr Kraftwerke gibt es aber auch im Ausland nicht. Damals nicht und auch heute nicht. Woher kommt also dieser Strom? Ganz einfach, er wird
Veröffentlicht: 20. Jan 2010 - 20:56
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Damit gerade einmal 5000 Haushalte mit blutigem „Öko-Strom“ versorgt werden können, wird im Sommer 2009 an der vorhanden Staustufe bei Kosheim/Hochheim ein seit 2007 im Bau befindliches Wasserkraftwerk ans Netz gehen. Der sogar als Ökologisches Modelkraftwerk bezeichnete Bau soll zu den 10 größten Wasserkraftwerken in Hessen gehören. Dabei besitzt es angeblich nicht einmal eine
Fischtreppe. Stattdessen sollen die Fische über einen kleinen Bach am Kraftwerk vorbei schwimmen oder durch diverse Durchlässe an den 2 Kaplanturbinen vorbei geleitet werden. Ob das funktioniert ist zweifelhaft. Denn wenn es funktionieren würde, wäre es sicherlich werbewirksam bekannt geworden. So aber herrscht Stillschweigen.
Veröffentlicht: 18. Jan 2010 - 21:21

Lt. Antwort des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf eine kleine Anfrage der LINKEN werden in Deutschland jährlich ca. 400 Tonnen
Aal von Anglern gefangen und entnommen. Die Berufsfischerei liegt mit ca. 470 Tonnen leicht darüber. Diese Tiere werden der Ernährung der Bevölkerung zugeführt. Die Sterblichkeit durch technische Anlagen, wie Wasserkraftwerke und Kühlwasserentnahmestellen der Industrie liegt lt. Ministerium ebenfalls bei 400 Tonnen Aal pro Jahr. Obwohl die Wasserkraft wegen ihrer erheblichen Umweltzerstörungen immer mehr an Bedeutung verliert, gibt es noch unbelehrbare Lobbyisten, die statt der letzten natürlichen Wasserläufe, offensichtlich nur ihre eigenen Posten in Gefahr sehen.
Obwohl es Turbinen auf dem Markt gibt, die Fischen bessere Überlebenschancen bieten würden, sind solche Turbinen offenbar immer noch nicht zur Pflicht geworden.
Der Grund: Die Leistung der Kraftwerke wird
Veröffentlicht: 18. Jan 2010 - 20:49
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Nach einem Bericht des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft nimmt der Anteil der Wasserkraft bei den erneuerbaren Energien prozentual weiter ab. Steigerungsmöglichkeiten gibt es im Gegensatz zu den anderen erneuerbaren Energiequellen nahezu keine mehr. Daher landet die Wasserkraft nur noch auf dem 3. Platz hinter der Windkraft und dem neuen 2. Platz, der Biomasse. Dahinter kommt auf Platz 4 die Müllverbrennung und auf Platz 5 die Photovoltaik.
Veröffentlicht: 18. Jan 2010 - 20:28

Die Landesregierung (CDU/FDP) von Sachsen-Anhalt hat beschlossen, den weiteren Ausbau der Elbe gegenüber dem Bund voranzutreiben und erhielt dabei große Unterstützung von der SPD. Entgegen der Wasserrahmenrichtlinie der EU soll die Elbe schnellstmöglich ausgebaggert werden, was erhebliche Folgen für die Umwelt oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche bedeutet. Es ist der Landesregierung scheinbar bekannt, dass eine Vertiefung der Elbe zur Absenkung des Grundwasserspiegels führen wird. Es werden die drohenden Folgen, wie Ausfälle in der Landwirtschaft, neue Hochwassergefahren im Frühjahr, das trocken fallen von bedeutsamen Naturauwäldern und die Zerstörung von Lebensräumen unter der Wasseroberfläche einfach ignoriert. Selbst mahnende Beispiele wie ein Eichenwaldsterben bei Genthin oder das Hochwasser 2002 gelten inzwischen nicht mehr als Argumente gegen einen Ausbau der Elbe. Vielmehr sind Umschlagzahlen des Hamburger Hafens von größerem Interesse. Die Tatsache, dass ohne Ausbau der Elbe, dass heißt am Beginn des letzten Jahrhunderts, mehr als die 10-fache Menge an Gütern auf der Elbe transportiert werden konnte als heute, wird vom Verkehrsminister persöhnlich nur mit unsachlicher Polemik beantwortet. Sachsen-Anhalt hat ca. 50.000 Angler die einen naturnahen unverbauten und intakten Fluss tagtäglich erleben und dies auch in Zukunft wollen. Hinzu kommen unzählige Touristen, Freizeitkapitäne, Berufsfischer und sogar Badegäste, die nicht wollen, dass der letzte freie Fluss weiter ausgebaggert und geregelt wird, nur damit mit noch weniger Schiffen immer noch mehr Ladung transportiert werden kann. Profit ist geiler als Umwelt....
Die Behauptung dadurch würden
Veröffentlicht: 07. Mär 2006 - 20:01
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Einer der letzten relativ naturnahen Flüsse Mitteleuropas ist die Elbe. Während es hierzulande bisher keine konkreten Pläne zur Errichtung von Staustufen zu geben scheint, sieht das in Tschechien etwas schlechter aus.
Eine neue Staustufe kommt mit Sicherheit, weitere sind bis an die Deutsche Grenze geplant um den Fluss Schiffbar zu machen. Aus diesem Grund sind gestern und heute Boote mit Politikern, Künstlern und Umweltschützern aus beiden Ländern von Usti nach Dresden auf der Elbe unterwegs, um für den Erhalt des naturnahen Stroms zu demonstrieren. Es werden schlimme ökologische Folgen
Veröffentlicht: 14. Aug 2005 - 17:07
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Täglich tote
Aale, überall in Europa werden an den Wasserkraftwerken Fische getötet. Würden die ebenfalls mit Steuergeldern subventionierten Windkraftanlagen im gleichen Ausmaß Vögel, oder genauer bedrohte Vögel erschlagen, wären diese, trotz ihrer ökonomisch höheren Leistung längst verboten. Doch unter der Wasseroberfläche herrschen andere Gesetze des Tierschutzes. Hier sind oft sogar auch die naturschützenden und entsprechend ausgebildeten und geprüften Angler die beschriehenen "Bösen" und die Wasserkraft wird im allgemeinen ohne Vorbehalt hochgejubelt. Um so wichtiger erscheint es, alle echten Umwelt- und Naturfreunde zu informieren, was einige sogenannte Kleinkraftwerke an den Gewässern anrichten. Beispiel: Aus der Gersprenz bei Reinheim wurden nach Aussagen des Gewässerwarts, nach massiven Hinweisen von Spaziergängern, ca. 20 armdicke Laichreife Blankaale zwischen 80 und 120 cm Länge (also Aalmütter mit insgesamt möglichen 200 Millionen Laicheiern) regelrecht erschlagen, weil der Rechen, zum Schutz der Turbinen vor "Treibgut", lückenhaft war. Die eingekescherten Aale (ca. 25 Kg) wiesen danach die typischen Schlagspuren (Hämatome im Abstand alle 5 cm) auf. Deutschlandweit werden pro Jahr!!! nur äußerst selten Aale von 120 cm von Anglern als Fang gemeldet, da Blankaale bekanntlich die Nahrungsaufnahme beim abwandern allmählich einstellen und nur noch reflexartig auf angebotene Köder reagieren....
Alle Aalfreunde sollten
Veröffentlicht: 18. Okt 2004 - 22:26
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