Rückblick 2005 – Januar: VDSF fordert Nachtangelverbot?!

Ich hab gedacht ich hör nicht richtig! Aber offenbar will oder wollte der Fischereiverband Baden-Würtemberg die Initiativen der Landesregierung zur Vereinfachung der Bürokratie im Fischereirecht verhindern. Die Landesregierung hat u.a. vor das Nachtangelverbot endlich aufzuheben und den Fischereischein auf Lebenszeit einzuführen. Diese längst überfälligen Vereinfachungen für Angler will nun ausgerechnet der VDSF verhindern. Ohne Not spielt der VDSF Angelgegnern Argumente zu, die von diesen auch zur Erreichung eines kompletten Angelverbots angeführt werden könnten. Angeblich werden die Fische in ihrer Nachtruhe gestört. Super Argument, denn gerade die Angler die auf nachtaktive Räuber wie Aal, Wels, Zander … oder z.B. auch auf Karpfen angeln wollen, machen dabei alles mögliche was die Tiere stören und verscheuchen würde. Wer sitzt da eigentlich im Vorstand, frag ich mich, um auf solche praxisfernen und abenteuerlichen Aussagen zu kommen? Und was für Mitglieder zahlen auch noch Beiträge für solch eine „Interessenvertretung“? Ich habe schon viele Mitglieder aus anderen Gründen (Beiträge, Anzahl der beangelbaren Gewässer,…) zusätzlich in den DAV eintreten gesehen, nicht wenige auch aus dem VDSF austreten, aber was da jetzt los sein muß…. Da muß man sich schon die Frage gefallen lassen, wer in diesem Fall wirklich durch den VDSF vertreten wurde. Die Bürokraten oder die Angler?

Ich für meinen Teil kann da nur sagen: Willkommen im DAV

 

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