Rückblick 2006 – September: Aal frisst kleines Mädchen an!?

In Taipeh kämpfen Ärzte seit einem Monat um das Leben eines 3-jährigen Mädchens, welches angeblich von einem Aal angegriffen wurde.

Angeblich deshalb, weil die Geschichte der chinesischen Zeitung “Apple Daily” für mich höchst unglaubwürdig klingt. Warum?

Nach den Berichten der vergangenen Tage soll das ganze wie folgt abgelaufen sein.

Ein taiwanesischer Aalangler hatte offenbar einige Aale im Meer gefangen und diese nicht gleich getötet.
Jedenfalls waren die Aale noch lebendig und sollten nun offenbar verzerrt werden.
Das kleine Mädchen durfte dem Vater wohl aus nächster Nähe beim schlachten der Aale zusehen. Dabei soll es passiert sein.

Das Mädchen hatte angeblich vor staunen den Mund so weit aufgerissen, dass ein Aal, der dem Vater beim schlachten aus den Händen glitt, seine Fluch im Schlund des kleinen Kindes suchte und ihm direkt in den Mund sprang.

Die weiteren Meldungen liegen irgendwo zwischen festbeißen in der Kehle, anfressen der Speiseröhre und schwere Verletzungen der Speiseröhre durch den Kopf des Aales ohne dies näher zu Erläutern.

Der Vater soll angeblich den Aal sofort wieder herausgezogen haben?!

Das Mädchen wurde auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht und musste mehrfach Operiert werde. Nach letzten Informationen muss die 3-Jährige auf Grund schwerer Entzündungen künstlich ernährt werden. Der Zustand ist weiterhin kritisch.

 

Ein Kommentar

  1. Es ist eine Sauerei wie hierzulande von großen Magazinen gegen Aale propagiert wird. Der betreffende Aal kann am allerwenigsten dafür, dass er von einem Laienangler gefangen und derart unprofessionell behandelt wurde. Trotzdem wird er durch die Printmedien Deutschlands als aggressiver Angreifer auf ein kleines hilfloses Mädchen dargestellt. Der Vater, den die Schuld am Unglück tatsächlich trifft, soweit es sich tatsächlich so zugetragen hat, wird nur nebenbei, und auch noch als Helfer erwähnt. Wer weiß was da wirklich abgelaufen ist? Aber selbst wenn die Geschichte stimmt. Warum ist sie so passiert?

    Vielleicht ist es so passiert, weil der Vater einfach nicht die entsprechende Ausbildung erhalten hatte um Angeln zu gehen?! So, wie es in Brandenburg demnächst auch möglich ist?!!
    Vielleicht wusste er mangels Ausbildung nicht, dass Aalblut ein toxisches Protein (Gift) enthält?! Sicherlich hat er auch keine Ahnung, was er einem kleinem Mädchen antut, wenn er vor dessen Augen, lebende Aale in vermutlich tierquälerischer Art und Weise abschlachtet???!!!
    Hierüber gab es aber kein Wort zu lesen. Offenbar zu unspektakulär bzw. nicht reißerisch genug, oder?

    Im Namen der Aalfreunde wünsche ich dem Mädchen genügend Kraft diesen schlimmen Unfall zu überstehen und dem Vater einen guten Erziehungs- und Anglerkurs.

     

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