Rückblick 2008 – November: Aale aus der Elbe mit Schadstoffen belastet

Verbraucherschutzministerien, Lebensmittelüberwachung und Umweltschutzorganisationen warnen vor dem Verzehr von Aalen die in der Elbe gefangen wurden.

Trotz einer allgemein erheblichen Verbesserung der Wasserqualität hinsichtlich der Belastung mit Schadstoffen und Umweltgiften in der Elbe ist die Konzentration der Langzeitgifte, wie Dioxine, Schwermetalle und PCBs, insbesondere in fettreichen Fischen der Elbe, nach wie vor weit über den gesetzlichen Grenzwerten.

Vor allem geangelte Aale sind davon betroffen. Die von Berufsfischer angelandeten Aale sind meist viel kleiner (kein Mindestmaß) und werden an Aalfarmen verkauft. Im Gegenzug erhalten die Berufsfischer Aale aus dem Mastanlagen und verkaufen diese dann, leider zumeist zwischenzeitlich tiefgekühlt und wieder aufgetaut, weiter.

Es wird daher empfohlen, nicht mehr als 100 g aus der Elbe gefangenen Aal pro Monat und Person zu verzehren. Alles was darüber hinaus geht, kann zu Gesundheitsschäden führen.

 

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