Rückblick 2009 – April: Eene mene Mopel… wer ist bald weg?

Nach dem Motto: Wenn ein Bedrohter den anderen Bedrohten frist, wurde im April darüber berichtet, dass der ehemals bedrohte aber immer noch weitgehend geschützte Kormoran inzwischen selbst dafür sorgt, dass weitere Arten gefährdet werden und bereits gefährdete Arten weiter dezimiert. Die Angler machen sich europaweit Gedanken um diese Herausforderung zu lösen. Leider kommen von Seiten der Vogelschützer und der Naturschutzverbände keine konstruktiven Vorschläge. Im Gegenteil. Immer wenn eine Maßnahme getestet werden soll, ist das Geschrei riesengroß. Von Konstruktivität nicht die Spur. Also bleibt es weiter an jenen hängen, die durch ihren Besatz erst das nötige Futter für die Vogelmassen quasi zur Verfügung stellen. Kein Angler will den Kormoran ausrotten!!! Inwieweit andere Naturschützer Fischarten durch den bedingungslosen Schutz dieser Vögel, ausrotten oder in Kauf nehmen wollen, lässt sich nicht schwer erraten. Einen Beitrag zur Lösung des Problems scheint es von jener Seite nicht zu geben.
In Hergershausen ist man nun auf eine möglicherweise Geniale Idee gekommen. Revierkonkurrenz heißt das Stichwort. Und schwarze Schwäne könnten eine Antwort auf die Problematik sein. Denn schwarze Schwäne zeigen ein sehr aggressives Revierverhalten gegenüber anderen schwarzen Wasservögeln. In Hegershausen versucht man es mit schwarzen Plastikvögeln. Aber was spricht dagegen, echte schwarze Schwäne anzusiedeln. Diese hätten zudem den Vorteil, das sie als Pflanzenfresser die Krautbildung in den Gewässern zurückhalten. Überlegenswert wäre auch der “Besatz” mit ehemals heimischen Fressfeinden, die es aus verschiedenen Gründen hier nicht mehr gibt und deshalb ebenfalls auf einer roten Liste stehen. Wie wäre es, wenn sich die Vogelschützer daran mal finanziell beteiligen?

 

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