Rückblick 2005 – Februar: Aalwaase – Die wohl älteste Art des Aalfangs

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Lange, sehr lange, bevor es Aalkörbe aus Weidengeflecht oder deren Nachfolger, die heutigen Reusen gab, fischte man mit der Waase. Die Waase war ein einfach zusammengebundenes Reisigbündel. Im Gegensatz zum Aalfischen mit der Puppe (Aalpuppe) diente das Reisigbündel nicht als Bissanzeiger und Abtriebshilfe sondern als Fanggerät selbst. Das Reisigbündel wurde bis auf den Grund des Gewässers herab gelassen, sodass über Nacht Aale die Gelegenheit nutzten um sich darin zu verstecken. Ein ähnliches Prinzip wurde im Film „Die Blechtrommel“ mit dem frischen Pferdekopf verfolgt. Am nächsten Morgen wurde das Reisigbündel, vom Boot aus, vorsichtig aus dem Wasser gehoben, in der Hoffnung einen Aal herausschütteln zu können.

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