Rückblick 2009 – April: Österreich legt Entwurf des Ersten nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans vor

Mit dem Projekt „Aktiv für unser Wasser“ soll die Öffentlichkeit in die Gestaltung des ersten nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans einbezogen werden. Der Entwurf wurde von Vertreter als Umwelt- und Naturschutz, Politik, Wasserkraftbetreibern, Wasserversorgern, Fischern u.a. entwickelt. Nachdem die Wasserqualität fast überall einen guten bis sehr guten Zustand erreicht hat, sollen nun auch die ökologischen Zustände auf ein gutes Niveau gebracht werden. Denn diese Zustände sind oft nur noch als Mangelhaft zu bezeichnen.
Bis Ende 2015 sollen Wasserkraftwerke und Stauanlagen wieder für Wanderfische passierbar sein und die Ufer der Fließgewässer natürliche Strukturen erhalten. Hierzu stehen den Gemeinden und Wasserkraftbetreibern in den nächsten 5 Jahren ca. 140 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Bis Ende 2027 sollen alle Fließgewässer Österreichs einen guten bis sehr guten ökologischen Zustand aufweisen. Darauf haben sich alle Beteiligten des Entwurfs geeinigt. In der 2. Phase sollen nun alle Bürger ihre Meinung zum Projekt äußern und ganz spezielle Vorschläge für konkrete Maßnahmen an den Gewässern vor ihrer Haustür machen sowie diese Maßnahmen u.s.w. untereinander diskutieren können. Das geht natürlich am Besten über eine Internetplattform. Diese wurde hierzu unter Wasseraktiv.at eingerichtet. Dort können sogar Bilder zu den gewünschten Maßnahmen eingereicht und veröffentlicht werden. Die dazu gehörige Broschüre kann unter Lebensmittelministerium heruntergeladen werden.

 

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